Immunsystem stärken: Unsere Abwehrkräfte schützen uns in der kalten Jahreszeit

Von: Dr. Christian Neuburger

Die Herbst-/Wintersaison ist keine Krankheit, aber in dieser Zeit kommt es erfahrungsgemäß doch häufiger zu InfektenErkältungen oder Grippe.

 

Wie gelangen die Erreger in den Körper und wie reagiert das Immunsystem darauf?

Zuerst kommen die Erreger – Bakterien oder Viren – durch den Mund oder die Nase in den Rachen. Schon auf der Mundschleimhaut gibt es unspezifische Abwehrkörper, die die Erreger reduzieren. Als „letzte Abwehrbastion“ haben wir den Rachenring, der aus viel lymphatischem Abwehrgewebe und den Mandeln (Tonsillen) besteht. Meist werden dort die eindringenden Erreger soweit unschädlich gemacht, dass keine mehr in den restlichen Körper gelangen. 

Überwinden die Bakterien und Viren aber diese Barriere, dann beginnt die Gesamtreaktion des Immunsystems mit Frösteln und Fieberanstieg, sowie den lästigen und quälenden Entzündungen und Erkältungssymptomen in Rachen, Ohren, Nase, Bronchien oder Lunge. Dann sind wir „verkühlt“ oder „infekterkrankt“.

Das wollen wir möglichst verhindern. Deswegen müssen wir dafür sorgen, dass die Bakterien auf dem Weg in den Rachen so gut wie möglich dezimiert werden. Nur dann bleiben wir gesund!

 

 

Wie können Sie sich mit natürlichen Abwehrmaßnahmen gegen Viren und Bakterien schützen?

Viren, Bakterien und der Gefahr einer Ansteckung vorbeugen

Natürliche Abwehrmaßnahmen schützen uns gegen Bakterien und Viren (z.B. Coronaviren). Kontakt mit infektkranken Menschen reduzieren oder verhindern. Das ist leider nicht immer möglich. Aber zumindest in diesem Fall nicht Hände schütteln oder küssen. Das wird sicher nicht als unhöflich empfunden, außer vielleicht von Menschen, die nicht alleine krank sein möchten. Ein ganz einfaches Ritual hilft hier die Erreger drastisch zu reduzieren: immer nach erhöhter Exposition zu Hause die Hände mit ganz normaler Seife waschen. Desinfektionsmittel hat hier keine wesentlichen Vorteile. Die keimabtötende Wirkung ist gleich. Alle Hautstellen der Hand gut benetzen.  Wenn Menschen husten, halten sie sich üblicherweise die Hand vor den Mund und setzen deswegen ein Bakterienetikett dorthin. Späteres Händeschütteln garantiert dann natürlich das Weiterverbreiten der Bakterien an den Mitmenschen. Auch PC Tastaturen sind bekanntlich Bakterienbrutstätten.

Zudem können Sie morgens und auch tagsüber nach dem Nachhause kommen, Ihre Mundhöhle befeuchten und pflegen, dabei unterstützt sie ABWEHRER - Mundspray oder ABWEHRER - Mundgel mit Propolisextrakt und Lärchenharz aus Wildsammlung sowie Isländisch Moos Extrakt und Kiefernrindenrextrakt uvm.  – so können Sie Ihre Mundhöhle und Ihren Atem sauber und frisch halten. 

Es ist wichtig, dass wir nach Anwendung von ABWEHRER - Mundgel oder ABWEHRER - Mundspray mindestens 5 Minuten nichts trinken oder essen. Dann kann sich die antimikrobielle Wirkung am besten entfalten.

 

Zusätzlich in Zeiten erhöhter Exposition und einfach für mehr Frische und Sauberkeit in der Nase und im Rachen empfehle ich Ihnen: Die Nasendusche nach Dr. Neuburger in Kombination mit der Frei Atmen Übung „Ziehatmen“:

 

Die Nasendusche nach Dr. Neuburger

  1. Nehmen Sie einen Becher oder ein Glas und geben Sie ca. einen Teelöffel Salz hinein. Füllen Sie den Becher anschließend randvoll mit körperwarmen Wasser. Rühren Sie solange um, bis sich das Salz auflöst.
  2. Dann beugen Sie sich über das Waschbecken, neigen Sie Ihren Kopf auf eine Seite und positionieren Sie Ihre Nase knapp über dem gefüllten Becher.
  3. Verschließen Sie mit dem Daumen das obere Nasenloch, indem Sie den betreffenden Nasenflügel seitlich eindrücken.
  4. Tauchen Sie das andere Nasenloch in die Flüssigkeit und ziehen Sie das Wasser durch Einatmen ein.
  5. Atmen Sie solange ein, bis Sie die salzige Flüssigkeit im Rachen spüren
  6. Dann schnäuzen Sie wiederholt beide Nasenlöcher durch forciertes Ausatmen heftig aus und spülen Sie den Auswurf weg.
  7. Wiederholen Sie diesen Ablauf 3x
  8. Jetzt spülen Sie das andere Nasenloch auf dieselbe Weise mit 3-maliger Wiederholung.

 

Danach führen Sie die Frei Atmen Übung „Ziehatmen“ durch. Nach dem Ziehatmen ist es gut die Nasenschleimhäute mit dem PROPOLISBALSAM zu pflegen und zu schützen. Einfach eine kleine Menge in die beiden Nasenlöcher einbringen. Das erzeugt ein sehr angenehmes Atemflussgefühl im Nasenraum.

Es gibt ja allerlei Hilfsutensilien für Nasenduschen. Im Alltag werden diese aber erfahrungsgemäß nur kurz genützt und verschwinden irgendwann in irgendeinem Fach im Badezimmer. Im Alltag muss es einfach sein, damit Sie es auch gerne nutzen.

 

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Frei Atmen Übung "Ziehatmen"  

Mit der Frei Atmen Übung „Ziehatmen befreien Sie den Nasenraum. Die Schleimhaut kommt schrittweise zur Abschwellung und die Luftwege werden erweitert. Das Gehirn und die Denkleistung sowie die Konzentration werden durch diese Übung unmittelbar unterstützt. Luft und Lebensenergie wird in das Gehirn „gepresst“. Den oberen Nasenraum trennt vom darüberliegenden Gehirn und den daneben liegenden Nebenhöhlen nur eine dünne perforierte Knochenplatte. Diese ist energetisch sehr durchlässig.

Durch die Nase 5x sehr schnell und intensiv bei geschlossenem Mund die Luft hochreißen. Dann einige Male normal spontan atmen. Diese Übung 2x wiederholen.

Ja und wenn die Keime, die zuerst in den Mund, dann in den Nasenraum und weiter in den Rachen kommen, eliminiert werden, dann ist auch die Gefahr des Infektes gebannt.

 

 

Wie können Sie ihr Immunsystem energetisch unterstützen?

Wenn Sie sich unterkühlt oder geschwächt fühlen, dann unterstützt Sie ein bewährter Cocktail:

in warmes Wasser geben und vermischen und diese Mischung schluckweise trinken und zusätzlich 3x täglich ABWEHRER - Mundgel im Mund- und Rachenraum mit der Zunge verteilen. Anwendung kann nach Bedarf wiederholt werden. Wer es geschmacksneutral möchte, kann diese Mischung auch in Kapselform zu sich nehmen.

 

Zusätzlich gibt es einige Tipps aus der Homöopathie, die sie je nach Symptomatik bei der Behandlung unterstützen können:

  • Eine Gabe Ferrum phosphoricum C30, 5 Kugerl hin und wieder zwischendurch: unterstützt den Eisenstoffwechsel, der in diesen Zeiten meistens erhöhten Verbrauch hat.
  • Weht ein starker Ostwind: eine Gabe Aconitum C30 nach der Windexposition.
  • Bei Unterkühlung oder Frösteln allgemeinSolanum Dulcamara C30 eine Gabe, d.h. 5 Kugerl.

  

 

Wie können Sie Ihr Immunsystem ganzheitlich und nachhaltig stärken?

Um Ihr Immunsystem nachhaltig zu stärken und auf die Herbst- und Wintermonate vorzubereiten, empfiehlt es sich schon im Spätherbst eine Kur mit DER JUNGMACHER durchzuführen. Die im Jungmacher enthaltenen Extrakte aus Propolisharz und Kiefernrinde sind starke Radikalfänger, d.h. sie haben eine antioxidative Wirkung und helfen so alle Zellen und Gewebe vor Oxidation zu schützen und sorgen so auch für einen natürlichen Anti-Aging Effekt, ganz nebenbei.
 

Kur: 1 Kapsel morgens und 1 Kapsel zum Schlafengehen einen Monat lang reicht da völlig aus. Zur Pflege und Befeuchtung der Mundhöhle können Sie zusätzlich 1-2x täglich 2 Sprühstöße vom ABWEHRER-Spray in den Rachen sprühen oder eine erbsengroße Menge vom ABWEHRER-Mundgel mit der Zunge im Mund verteilen. Das verleiht einen frischen Atem und sorgt für ein sauberes Gefühl im Mund- und Rachenraum.

In der Winterzeit gilt es kühlende Nahrungsmittel wie z.B. Milch und Milchprodukte, rohes Obst und Gemüse zu reduzieren. Getreide, Wurzelgemüse und Hülsenfrüchte bieten Ihnen in den kalten Monaten viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, sowie ein warmes, sättigendes Gefühl im Bauch. 

Achten Sie in der Sonnenmangelzeit (September – Mai) auf ausreichend Vitamin D.

Reduzieren Sie auch negativen Stress und stärken Sie Ihre Nervensubstanz falls bei Ihnen in diesem Bereich erhöhte Belastungen vorliegen. Denn Hyperstress und nervliche Belastung können Ihre Abwehrkraft ebenfalls schwächen. Wenn die Tage kürzer werden, die Nebel in die Lande ziehen und wir den freien Himmel immer weniger sehen, dann ist die Zeit gekommen, die Sie näher zu sich selbst bringen möchte. Ohne schönes Wetter und der sommerlichen Wärme, stehen uns weniger Ablenkungsmöglichkeiten zur Verfügung. Wenn Sie dann die Aufmerksamkeit auf sich selber richten, werden Sie nachdenklich, eine melancholische Stimmung kommt vielleicht hoch, manchmal klopft auch die Trauer an und Sie wissen gar nicht warum.

Lassen Sie es einfach zu, nehmen Sie sich bewusst Zeit für diese Momente und hinterfragen Sie diese nicht. Lassen Sie es geschehen – das Spüren der Gefühle reinigt Ihren Geist und Ihre Seele – jedes Jahr wieder.

 

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Als natürliche Unterstützung mit der Botschaft des Lichtes kommt das Johanniskraut und gleicht die Stimmlage natürlich und sanft aus. Die Jahreszeiten, helfen uns Nordmenschen genau durch diese Aspekte einen Ausgleich herzustellen und auch in den kalten und dunkleren Monaten das Licht in uns zu spüren.  

 

 

 

Der Autor:

Dr. Christian Neuburger

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Mein Hauptinteresse gilt dem Menschen und es wird permanent aufrechterhalten und belebt durch die Liebe, die ich zu den Menschen habe. Als Arzt durfte ich das Basiswissen erlangen, Menschen auch bei gesundheitlichen Problemen zu unterstützten. Die ganzheitliche Sichtweise auf den Menschen lebt in mir schon seit meiner Kindheit und es bereitet mir daher sehr viel Freude, dass ich durch diesen Blog mehr Menschen erreichen kann. Meine Projekt „Wissen an die Basis“ transportiert ganzheitliches Wissen über das Funktionieren des menschlichen Körpers. In leicht verständlicher Form soll es  den Menschen  im Problemfall und im Alltag Unterstützung geben die Gesundheit zu erhalten oder wiederzuerlangen.
Das Ziel ist aktives Wohlfühlen, das wir durch Naturpflanzenextrakte und belebende Atemübungen der Methode Freiatmen in Freude erreichen.

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