Neurodermitis – Schübe langsam ausschleichen lassen

Von: Dr. Christian Neuburger

So schlimm die Hautkrankheit Neurodermitis auch für Sie und Ihre Familie ist, trotzdem ist es keine „schwere Krankheit“.

Eine „schwere Krankheit“ führt immer zur Schädigung und Degeneration von Organen. Diese ist ab einem gewissen Stadium irreversibel und führt im schlimmsten Fall zum Tode. Bei Neurodermitis ist das NIE der Fall. Besteht sie auch noch so lange, ist sie in jedem Fall potentiell heilbar.

Dr. Neuburger in der Natur

 

Die Neurodermitis führte mich zu meiner Berufung

"Ich war nicht der klassische Medizinstudent. Eher quälte ich mich durch das damals doch sehr theoretische und trockene Studium der Medizin in Wien. 

Trotzdem dachte ich mir, dass mein intensives Interesse am Menschen und seinen Geschichten mir helfen würde, mich hier gut zurechtzufinden und mich wohl zu fühlen. Doch die Realität zu Beginn des Medizinstudiums sah ganz anders aus. Bücher, Bücher, Bücher, Chemie, Physik und weit und breit keine Menschen bzw. Patienten, durch die ich mir vor allem praktisches Wissen erhoffte. 

Durch diesen ständigen Frust brach bei mir eine sehr heftige Neurodermitis mit stark juckenden Hautausschlägen, auch Atopische Dermatitis genannt, aus. Medikamente sowie cortisonhaltige Neurodermitis Salben und Cremes brachten nur eine kurzfristige Linderung. Der nächste Schub („Rebound Phänomen“) ließ nicht lange auf sich warten. Ich war verzweifelt und überlegte oft, ob ich das Studium nicht doch besser abbrechen sollte.

Eines Tages kam ich jedoch in den Kontakt mit der Kräuterheilkunde und lernte kräuterkundige Menschen kennen, mit deren Hilfe ich diese schlimme Hauterkrankung sehr stark lindern und letztlich sogar ausheilen konnte.

Ich erinnere mich, dass bereits damals die Rede von energetischen ORGANFUNKTIONEN war. In meinem speziellen Fall von der LEBERfunktion. Für mich als Medizinstudent war dies überraschend, da die Laboranalyse meines Blutes nie eine Schwächung der energetischen LEBERfunktion zeigte. Genau diese war aber bei mir die Hauptursache der Hauterkrankung. Deshalb halfen mir auch „Leberkräuter“ so gut.

Ich erfuhr auch, dass ein Tee hier meistens nicht ausreicht, weil dieser nur einen kleinen Teil der heilkräftigen sekundären Pflanzenstoffe herauslösen kann. Erst die Mazeration und Extraktion der Pflanzenstoffe der gesamten Inhaltsstoffe der Pflanze brachte mir hier den Durchbruch und Heilerfolg.

Die Erkenntnis, dass ich bei meinen energetischen Organfunktionsstörungen rein schulmedizinisch zu keiner Diagnose (sichtbare Abweichung im Laborbefund) kam, fasziniert mich bis heute." 

 

Also bei Neurodermitis oder auch bei anderen juckenden Hautausschlägen, wie Ekzemen oder Kontaktallergien, liegen meist keine schulmedizinischen Abweichungen im Blutbefund vor. Deshalb findet man hier auch keine Ursachen und behandelt die Hautentzündung lediglich symptomatisch.



Neurodermitis Cremes haben zunächst ihre Berechtigung

Trotz meiner positiven Erfahrungen mit der Naturheilkunde ist zur rein symptomorientierten Hautbehandlung mit entzündungshemmenden Salben bzw. Cremes (wie z.B. Cortison) und antiallergischen Wirkstoffen zu sagen, dass diese oft in der hochakuten Phase durchaus sinnvoll sind, weil sie das Leid der Betroffenen und deren Angehörigen (z.B. Eltern von betroffenen Kindern) kurzzeitig lindern können. 

 

Stellen Sie sich einmal ein Kleinkind vor, das nächtelang schreit und sich blutig kratzt. Die Hautentzündung setzt unter anderem das Gewebshormon Histamin frei, das einen quälenden Juckreiz erzeugt. Das bringt das ganze System so in Bedrängnis, dass auch dadurch wieder Verschlimmerungen eintreten können, da wiederum die Organfunktion des Nervensystems geschwächt wird - ein Teufelskreis, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt. Hier sind dann entzündungshemmende Salben und Cremes in moderaten Dosierungen auf jeden Fall vorübergehend gerechtfertigt. 

 

Je besser Sie die Krankheit von innen, durch die Regeneration der energetisch gestörten Organfunktionen unterstützen, desto weniger benötigen Sie die reine Symptombehandlung von außen. Ein persönlicher Tipp von mir: auch rückfettende Bäder, nicht zu oft, sind hier sehr hilfreich.

 

Dr. Neuburger bei den Pflanzen

 

 

Neurodermitis ganzheitlich und nachhaltig behandeln

Aus langjähriger Erfahrung kann ich sagen, dass meistens ein oder mehrere der folgenden Organsysteme bei Neurodermitis energetisch betroffen sind:

  • Leber/Bauchspeicheldrüse
  • Darm/Magen
  • Nervensystem
  • Immunsystem/Entzündung

 

Am einfachsten ist es, wenn Sie das entsprechende Organsystem energetisch mit dem dazu passenden Naturpflanzenextrakt unterstützen und so das betroffene Organ(system) energetisch modulieren. Modulieren bedeutet, dass Sie die energetische Organfunktion in die „Gesunde Mitte“ bringen. Organfunktionen können grundsätzlich entweder geschwächt oder überreizt sein, d.h. egal, ob die Funktion in Richtung Minus (-) oder Richtung Plus (+) abweicht, die Funktion wird auf jeden Fall in die „Gesunde Mitte“ gebracht. Bei einer Neurodermitis sind Ihre betroffenen Organfunktionen immer überreizt bzw. überdreht. 


Ich verwendende folgende Naturpflanzenextrakte, um die betroffenen überreizten bzw. überdrehten Organfunktionen energetisch wieder in die „Gesunde Mitte“ zu bringen: 

 

Organsystem Leber/Bauchspeicheldrüse

Hier verwende ich gerne die Kraft der Löwenzahnwurzel, in biologischer Qualität. Diese ist geschmacksneutral und wird deshalb vor allem auch von Kindern gut angenommen, egal ob als Tropfen oder in Kapselform. Dieses Organsystem hat zudem einen besonderen Bezug zum Hautstoffwechsel und wird in fast jedem Fall von Neurodermitis eine Rolle spielen.

 

Organsystem Darm/Magen

Hier verwende ich gerne die Kraft der Bitterstoffe, in biologischer Qualität. Dazu gehören Kurkuma-, Enzian-, Löwenzahn-, Kalmuswurzel, Tausendguldenkraut, Zimtrinde, Wermut- und Schafgarbenkraut. Sie tragen zu einer normalen Darmaktivität bei und sorgen für Wohlbefinden im Bauchraum.

 

Organsystem Nervensystem

Hier verwende ich gerne die Kraft von Johanniskraut, Zitronenmelissenblätter, Süßholzwurzel, in biologischer Qualität. Diese sind ebenfalls geschmacksneutral und wird deshalb auch von Kindern gut angenommen, egal ob als Tropfen oder in Kapselform. Da im Bereich des Nervensystems auch psychosomatische oder Angst Symptome vorliegen können, unterstützen Sie die Naturpflanzenextrakte wieder in ein emotionales Gleichgewicht zu kommen. 

 

Organsystem Immunsystem/Entzündung

Im Bereich des Immunsystems kommt es durch diese Überreizung immer auch zu einer Allergie/Unverträglichkeit. Diese Allergieneigung führt zu Nahrungs-unverträglichkeiten, die sowohl bei Erwachsenen als auch bei Babys und Kleinkindern, meistens durch einen üblichen Allergietest, nicht dargestellt werden können. 

 

 

Unser Essen beeinflusst die Neurodermitis erheblich

Bei einer Neurodermitis liegt also immer auch eine Nahrungsunverträglichkeit vor. Wenn Ihnen die üblichen Allergietests keine brauchbaren Ergebnisse liefern, dann wissen Sie nicht, welche Nahrungsmittel die Entzündungsschübe auslösen. Die häufigste Form der allergischen Reaktion ist nämlich zeitlich verzögert. Das bedeutet, das Nahrungsmittel triggert erst dann einen Schub, wenn Sie dieses Nahrungsmittel wiederholt über einen gewissen Zeitraum gegessen haben. Dazwischen konsumieren Sie naturgemäß auch andere Nahrungsmittel. Deswegen haben Sie durch „Ausprobieren“ keine Chance, die Auslöser zu finden. 


Deshalb wende ich hier gerne meine Diätempfehlung für Neurodermitis an. Diese beinhaltet die meisten Hauptallergene, die bei Neurodermitis eine entscheidende Rolle spielen. Das sind nach meiner 30-jährigen Erfahrung z.B. Milch & Milchprodukte – wobei Milchprodukte, die milchsauer vergoren sind, oft problemlos vertragen werden (Sauerrahm/-milch, Weichkäse, Butter oder Sahne), Rohes Obst und Fruchtsäfte/Smoothies daraus (besonders Zitrusfrüchte, Kiwi), rohe Paprika, Tomaten und Karotten, Koffein, NüsseEier (wenn über 100°C erhitzt meist unbedenklich), HonigIndustriezucker, künstliche Süßstoffe.

Meine Empfehlung an Sie ist es nun, diese zu reduzieren bzw. weitestgehend zu vermeiden. Sollte darüber hinaus eine Laktose-, Fruktose- oder Histaminunverträglichkeit vorliegen, dann sollten Sie diese Nahrungsmittel zusätzlich vermeiden.

Wichtig ist auch, dass Sie verstehen, dass zwar durch die Nahrungsunverträglichkeiten vorübergehend Mangelzustände entstehen können, dass diese aber meistens nicht die tiefere Ursache der Neurodermitis sind. 

 

Zu meinen Diätempfehlungen gibt es auch eine Allgemeine Erläuterung, die Ihnen erklärt, wie Sie diese Diätempfehlung erfolgreich anwenden. Meine Diätempfehlungen sind immer praxisbezogen und moderat, nie zu extrem. Denn sonst ist sie für Sie langfristig nicht durchführbar. Sie können sich die Diätempfehlung und die dazugehörige Allgemeine Erläuterung gerne kostenfrei in unserem Mitgliederbereich herunterladen. Klicken Sie hier, um sich kostenfrei einzuloggen. 

 

Wenn Sie die oben angeführten Organsysteme durch die Unterstützung der Pflanzenextrakte aus der Überreizung wieder in die energetisch „Gesunde Mitte“ bringen, dann werden auch die Nahrungsunverträglichkeiten besser und Sie werden wieder mehr von den vorhin genannten Lebens- und Nahrungsmitteln vertragen. Ich selbst z.B. kann heute 1l Orangensaft trinken, ohne, dass ich eine Reaktion auf meiner Haut verspüre. 

 

 

 

Sie brauchen vor allem Geduld bei einer erfolgreichen Behandlung von Neurodermitis

Sie als moderner Mensch in einer schnelllebigen Welt, sind meistens durch die vielen Möglichkeiten „überinformiert“ und deswegen sind Sie auch häufig unsicher, was oder welche Methode bzw. Therapie Sie bei Neurodermitis anwenden oder beginnen sollen. Das führt oft dazu, dass Sie ganzheitliche Behandlungsmethoden beginnen, aber oft viel zu früh abbrechen, weil Sie eine neue andere Methode „ausprobieren“, die Sie vielleicht irgendwo entdeckt haben. Das kann nicht nur finanziell außerordentlich belastend für Sie werden, sondern es kommt meist auch zu keinem Erfolg, wenn Sie einen eingeschlagenen Weg zu früh wieder verlassen! 


Neurodermitis ist eine chronische und schubhafte Erkrankung. Das bedeutet, dass auch in der Heilungsphase immer wieder mal ein Schub auftreten kann und wird. Die Schübe sollen seltener und leichter werden bis sie irgendwann vollständig aufhören. Aber das braucht vor allem Zeit. Zeit, die Sie sich geben und nehmen dürfen. 

 

Hinweis: alle ganzheitlichen Methoden & Therapien, die den energetischen Aspekt der Organfunktionen berücksichtigen und Ihnen eine individuelle energetische Austestung ermöglichen, kann ich Ihnen von Herzen nur empfehlen. 

 

 

 

 

Der Autor:

Dr. Christian Neuburger

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Mein Hauptinteresse gilt dem Menschen und es wird permanent aufrechterhalten und belebt durch die Liebe, die ich zu den Menschen habe. Als Arzt durfte ich das Basiswissen erlangen, Menschen auch bei gesundheitlichen Problemen zu unterstützten. Die ganzheitliche Sichtweise auf den Menschen lebt in mir schon seit meiner Kindheit und es bereitet mir daher sehr viel Freude, dass ich durch diesen Blog mehr Menschen erreichen kann. Meine Projekt „Wissen an die Basis“ transportiert ganzheitliches Wissen über das Funktionieren des menschlichen Körpers. In leicht verständlicher Form soll es  den Menschen  im Problemfall und im Alltag Unterstützung geben die Gesundheit zu erhalten oder wiederzuerlangen.
Das Ziel ist aktives Wohlfühlen, das wir durch Naturpflanzenextrakte und belebende Atemübungen der Methode Freiatmen in Freude erreichen.

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