Ganzheitliche Zahngesundheit – wie Zähne und Organe zusammenhängen

Von: Dr. Christian Neuburger

Wenn im Bereich unserer Zähne Störungen auftreten, dann müssen wir die entsprechende Organfunktion nachhaltig unterstützen und stärken, um unser Zahnfleisch und unseren Zahnschmelz wieder in die „Gesunde Mitte“ zu bringen.

 

Zusammenhang zwischen unseren Zähnen und Organen

Die Zähne und das Zahnfleisch stehen aus ganzheitlicher Sicht mit anderen Organsystemen in Beziehung, durch die sie erhalten und ernährt werden

 

Ein ZAHN besteht aus:

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  • Zahnschmelz
    dieser schützt den Zahn, ist sehr hart und hat eine weiße Farbe.
  • Zahnbein (Dentin):
    direkt darunterliegend, ist weich und hat eine gelbe Farbe.
  • Zahnmark (Pulpa):
    hier befinden sich die Nerven und Durchblutung
  • Zahnfleisch:
    mit Schleimhaut, um die Zahnhälse zu schützen

 

Die einzelnen Bestandteile eines Zahnes stehen mit folgenden Organsystemen in direktem Zusammenhang:

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Ganzheitliche Unterstützung der Zähne bei Zahnfleischschwund und Zahnfleischentzündungen

 

Zahnfleischschwund und Zahnfleischveränderungen sind allgemein dem Nervensystem zuzuordnen.

 

Alles, was dem Nervensystem guttut oder die Nervensubstanz aufbaut, wird daher auch dem Zahnfleisch helfen. Dazu gehören Stressmanagement, ausreichend Entspannung, Konfliktlösung und kreative Tätigkeiten.

 

Wenn bei Zahnfleischveränderungen auch stark entzündliche Erscheinungen dazukommen, dann sollten Sie auch das Immunsystem sanft modulieren.

 

Ganzheitliche Unterstützung der Zähne bei Zahnschmelzabbau 

Sind Probleme mit dem Zahnschmelz oder Zahnbein vorhanden, so empfiehlt sich das Nierensystem und das Leber/BSPD System zu unterstützen.

Gerade bei Kindern werden aktuell immer häufiger sogenannte „Kreidezähne“ festgestellt. Es handelt sich hierbei um einen Mineralstoffmangel im Zahnschmelz. Das macht den Zahn weicher, brüchiger und anfälliger für Karies. Oft sind auch Verfärbungen der betroffenen Zähne dabei. 

 

Die Niere hat aufgrund ihrer Funktion der täglichen Filtration des gesamten Blutes eine wichtige Kontrollfunktion auf den Mineralienhaushalt. Stellen Sie sich vor 200 Liter Blutserum werden täglich in den Nierenkanälchen rausfiltriert und auch wieder rückresorbiert! Die Mineralien sind natürlich für den Zahnschmelz und das Zahnbein sehr wichtig.

 

Ist z.B. der Kalziumstoffwechsel durch eine energetisch gestörte Nieren-Blasen Funktion gestört, geht das Kalzium über die geschwächten Nieren verloren. Die energetische Unterstützung durch die Naturpflanzenextrakte kann hier gut mit Kalziumpräparaten und auch homöopathisierten Kalziumpräparaten kombiniert werden, um die Funktionsstörung wieder in die „Gesunde Mitte“ zu bringen.


Versorgung unserer Zähne mit wichtigen Vitalstoffen

Die Leber und die Bauchspeicheldrüse müssen die Nahrung ganz aufspalten, damit aus dem Nahrungsbrei alle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente aufgenommen werden können. Diese Vitalstoffe und „sekundären Pflanzenstoffe“ wiederum haben eine wichtige Ernährungsfunktion für alle Zahnschichten.

  

Unser Essen spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Gesunderhaltung unserer Zähne. Essen Sie daher soweit es möglich ist biologische Lebens- und Nahrungsmittel und achten Sie auf ausreichend Verdauungszeit zwischen den einzelnen Mahlzeiten. Unterstützen Sie zudem Ihre Verdauung in dem sie nicht große Mengen von Eiweiß und Kohlehydraten gleichzeitig essen, d.h. kombinieren Sie Eiweiße und Kohlenhydrate lieber mit frischen Salaten oder Gemüse und vermeiden Sie nach einer Eiweißmahlzeit die Nachspeise, da diese meist kohlenhydrathaltig ist. 

  

Sollten bei Ihnen auch Nahrungsunverträglichkeiten vorliegen, empfehle ich Ihnen die Hauptallergene in der Nahrung zu reduzieren. Unsere Diätempfehlungen inkl. Erläuterung können Sie sich jederzeit im Mitgliederbereich unserer Webseite unter www.dr-neuburger.at/account >> Ressourcen >> Diätempfehlungen >> Allergie Erwachsene und/oder Allergie Kinder herunterladen.

 

Das Kiefer braucht Bewegung

„Hast du was zum Beißen?“ - ist im übertragenen Sinn ein Sprichwort, ob uns ausreichend Nahrung zur Verfügung steht. Normalerweise in unserer modernen Wohlstandszeit im Westen, ja. Problem ist nur, dass die industrielle Nahrung tatsächlich immer weicher wird. 

Unsere Zähne, die im Kiefer verankert sind, brauchen aber auch Bewegung, Sport und Training, um gesund zu bleiben. Nahrung, die zu weich ist, benötigt beim Kauen keinen Kraftaufwand mehr. Genau das kräftige Kauen bewirkt aber im Kieferknochen die Festigkeit und perfekte Durchblutung. Durch den mechanischen Reiz wird permanent der Knochenaufbau stimuliert, die Knochen- und Zahnfleischdurchblutung verbessert. Dadurch sind der optimale Halt und Sitz der Zahnwurzeln, die tief im Kieferknochen verankert sind, gesichert.

Mein Tipp: einige Scheiben Brot durch passende Lagerung etwas härter werden lassen und dann zwischendurch ein Stück runterbrechen und langsam kauen = Fitness für die Zähne. Brotempfindliche Menschen vertragen das Brot außerdem angetrocknet wesentlich besser. Um Weizen zu reduzieren, bietet sich für dieses „Training“ Roggenbrot an. 

Achtung: Bei Menschen mit Inlays oder Plomben soll das Brot nicht zu hart sein, um diese nicht zu gefährden.


Natürlich eignen sich dafür auch knackige Gemüsesorten wie Karotten und Wurzelgemüse. Auch frische Zweige aus der Natur (Ich verwende gerne Haselsträucher) lassen sich wunderbar zerkauen und reinigen die Zähen sogar.  Daraus wurden vermutlich auch die „Urzahnbürsten“ unserer Vorfahren hergestellt.

 

Richtiges Zähneputzen beugt vor und schützt

Zu starkes Putzen der Zähne – sogenanntes Überputzen – vermeiden: der Zahnschmelz wird dadurch dünner und das gelbe Zahnbein wird durchscheinend sichtbar! Das Zahnfleisch im Zahnbereich wird dadurch weggescheuert und die Zahnhälse liegen frei. In diesem Bereich gibt es keinen Schmelz und der Zahn ist dann schutzlos. Bakterien nisten sich ein und das Zahnfleisch entzündet sich (Paradontitis). Dadurch wird mit der Zeit auch der Halt des Zahnes schlechter. 

 

Zahnbürsten mit möglichst weichen Borsten verwenden und nur wenig Druck beim Putzen ausüben. Eine elektrische Zahnbürste ist zu bevorzugen!

 

Die Mundhöhle richtig pflegen und Mundgeruch vermeiden

Die allgemeine Mund- und Zahnhygiene hat sich sehr stark verbessert, sodass Mundgeruch sehr selten aus dem Zahnbereich entsteht. Vielmehr steigt dieser vom Magen nach oben. Der Grund ist eben eine unzureichende Verdauungsfunktion von Leber und Bauchspeicheldrüse. Daher bleibt der Nahrungsbrei zu lange liegen und erzeugt unangenehme Gerüche. 

Weiters muss der Mageneingang offen sein, damit die Gerüche auch nach oben gelangen können und dann mit der Ausatemluft vermischt werden und unangenehm reichen. Der Mageneingang wird durch einen Schließmuskel abgedichtet. Ist der Versorgungsnerv für diesen Schließmechanismus geschwächt, wird der Mageneingang durchlässig und der schlechte Geruch oder auch Magensäure steigt nach oben in die Mundhöhle. 

Hier empfiehlt es sich ebenfalls unterstützend die beiden Organsysteme Leber/BSPD und Nervensystem energetisch mit Hilfe von Naturpflanzenextrakten zu unterstützen. Ein Tipp: verwenden Sie hier gerne die Tropfenform der Naturpflanzenextrakte, da diese bereits um die Mundschleimhaut direkt aufgenommen wird. Zusätzlich fördert das antimikrobielle ABWEHRER-Mundgel die Gesundheit der Mundhöhle. Der Abwehrer pflegt und befeuchtet sie. 

 

Dr. Neuburger Naturpflanzenextrakte unterstützen nachhaltig 
die Gesundheit der Zähne und des Zahnfleisches! 

 

 

 

 

Der Autor:

Dr. Christian Neuburger

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Mein Hauptinteresse gilt dem Menschen und es wird permanent aufrechterhalten und belebt durch die Liebe, die ich zu den Menschen habe. Als Arzt durfte ich das Basiswissen erlangen, Menschen auch bei gesundheitlichen Problemen zu unterstützten. Die ganzheitliche Sichtweise auf den Menschen lebt in mir schon seit meiner Kindheit und es bereitet mir daher sehr viel Freude, dass ich durch diesen Blog mehr Menschen erreichen kann. Meine Projekt „Wissen an die Basis“ transportiert ganzheitliches Wissen über das Funktionieren des menschlichen Körpers. In leicht verständlicher Form soll es  den Menschen  im Problemfall und im Alltag Unterstützung geben die Gesundheit zu erhalten oder wiederzuerlangen.
Das Ziel ist aktives Wohlfühlen, das wir durch Naturpflanzenextrakte und belebende Atemübungen der Methode Freiatmen in Freude erreichen.

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